Eine Überwachungskamera (CCTV-Kamera) ist ein elektronisches Gerät zur optischen Überwachung von Orten. Sie erfasst im Wesentlichen das von ihr aus gerichtete Bildfeld und liefert ein Videosignal, das in einer Sicherheitszentrale oder einem Aufzeichnungsgerät ausgewertet wird. Überwachungskameras gibt es in verschiedensten Bauformen – klassische Fixkameras (Box-/Bullet) mit festem Blickwinkel, Dome-Kameras (unauffälliger und oft schwenkbar) sowie PTZ-Kameras (Pan-Tilt-Zoom). Moderne Kameras sind häufig IP-Kameras, während ältere analog (PAL/NTSC) arbeiten.
Funktion und Ausstattung: Objektiv, Bildsensor (meist CMOS), Signalprozessor und Gehäuse bilden die Basis. IR‑LEDs für Nachtsicht, WDR gegen Gegenlicht, IP/IK‑Schutzarten für Außen/Vandalismus sind typische Merkmale. Positionierung richtet sich nach Ziel (Erkennen, Identifizieren). PTZ schwenkt zu Presets.
Sicherheitsbezug: Kameras dienen Detektion, Verifikation und Beweis. Sichtbare Kameras schrecken ab, Liveprüfung reduziert Fehlalarme, Aufzeichnung unterstützt Ermittlungen. Videoanalyse (VCA) kann Alarme generieren. Datenschutz (DSGVO) beachten: Kennzeichnung, Speicherfristen, Abdeckung öffentlicher Bereiche vermeiden. Integration mit EMA: Kamera wird bei Alarm eingeblendet/markiert. Anhaltswerte nach DIN EN 62676 (z.B. ~120 px Gesichtshöhe für Identifikation).